Einsätze und Neuigkeiten aus Königsberg

  • Meldung vom 29.04.2021:

    Die Waldbrandgefahrenstufe wurde für die Waldgebiete im Kreis Königsberg auf Stufe 3 erhöht. Das bedeutet erhöhte Waldbrandgefahr!
    Das Betreten des Waldes bleibt weiterhin erlaubt.
    Das Befahren der Waldwege ist, sofern möglich, zu unterlassen, jedoch nicht verboten.
    Das Parken auf Waldparkplätzen ist, sofern möglich, ebenfalls zu unterlassen, jedoch nicht verboten. Allerdings gilt auch hier erhöhte Vorsicht.

    Besonders gefährdete Gebiete können von zuständigen Behörden und Organisationen, wie der Forstbehörde, dem Ordnungsamt oder der Feuerwehr bis auf weiteres gesperrt werden.

    Auch das generelle Befahren von Waldwegen kann von zuständigen Behörden untersagt werden.

    Das Grillen im und am Wald ist grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für Anwohner, deren Grundstück an ein Waldgebiet grenzt oder sich in unmittelbarer Nähe zu einem Waldstück liegt.

    Jegliche Arbeiten im Wald sind zu unterlassen. Unter besonderen Umständen, wie bspw. einer besonders hohen Dringlichkeit, kann beim Ordnungsamt, bei der Forstbehörde oder der Feuerwehr eine Sondergenehmigung beantragt werden.


  • EINSATZBERICHT


    Zeitpunkt der Alarmierung: 16:34 Uhr, 29.04.2021

    Einsatznummer: 054/2021

    Einsatzstichwort: FEU G WALD

    Einsatzort: Königsberg, Waldstück an der Kleinen Bergstraße

    Eingesetzte Kräfte

    Hauptamtliche Wache (Königsberg Zentrum):

    ELW 1

    HLF 20

    TLF 4000-St

    GW-L2

    MZF

    WLF

    AB-Schlauch

    AB-Wasser/Schaum


    Waldwache (Königsberg Nord):

    KdoW

    LF-KatS

    TLF -W

    GTLF

    MZF

    UTV

    TSA


    Rettungswache:

    RTW 1

    NEF

    RTH


    THW:
    MzGW

    MTW OV
    LiMa


    Polizei:

    FuStW 1


    Vorgestern, am späten Nachmittag, wurde die Waldwache mit Vollalarm zu einem Waldbrand alarmiert. Ein kleines Waldgebiet war in Brand geraten. Durch den Brand waren ebenfalls eine Kiefer und eine Fichte umgestürzt, welche nun den Waldweg und die kleine Bergstraße blockierten.

    Nach Eintreffen der Einsatzkräfte der Waldwache, wurden mittels der Dachmonitore, des TLFs und des GTLFs die Löscharbeiten begonnen und die Bäume mit einer Motorkettensäge in kleine Stücke geschnitten, so dass ca. 30 min nach Eintreffen der Kräfte sowohl der Waldweg, als auch die kleine Bergstraße wieder frei waren.

    Die Einsatzleitung entschloss sich dazu, den KdoW mitsamt TSA ca. 1 km weiter südlich am Fluss, für eine Wasserentnahme offenes Gewässer einzusetzen.

    Die Einsatzleitung besetzte nun das UTV und die Besatzung des UTVs übernahm die Wasserentnahme. Um die enorme Wegstrecke zu überbrücken wurde das WLF der Hauptamtlichen Wache mit dem AB-Schlauch hinzugezogen. Auch das MZF rückte mit aus, um etwa auf der Hälfte der Wegstrecke eine zweite TS einzusetzen, da die Pumpleistung der vorhandenen Fahrzeuge nicht für eine solche Wegstrecke ausgelegt sind und damit auch überfordert gewesen wären.

    Um 17:48 Uhr wurden, zur Unterstützung der Einsatzleitung und bei der Brandbekämpfung, der ELW, das HLF 20, das TLF 4000-St und der GW-L2 nachalarmiert. Auch der RTW 1 wurde zum Eigenschutz hinzugezogen.


    Gegen 23:50 Uhr kam die Meldung, eine Kameradin sei von einem glühenden Ast getroffen worden. Sofort löschten weitere Einsatzkräfte Ast ab und übergaben die Kameradin an die RTW-Besatzung. Diese forderte das NEF nach. Die Kameradin wurde versorgt. Um 0:13 entschied der Notarzt, die Patientin in eine ca. 100 km entfernte Spezialklinik einzuliefern. Da die Fahrt mit dem RTW zu lange gedauert hätte, entschied die Einsatzleitung einen möglichen Landeplatz für den RTH auszukundschaften. Keine zehn Minuten später wurde das THW mit dem MzGW, dem LiMa und dem MTW OV in den Steinbruch alarmiert um dort den Landeplatz auszuleuchten und anschließend die medizinische Besatzung an den Einsatzort zu bringen.

    Um 0:35 Uhr wurde die Patientin in den RTH umgelagert und in die Klinik verbracht.


    Um 13:55 Uhr kam die Meldung "Feuer aus". Daraufhin wurde der Einsatzort aufgeräumt und die Kräfte rückten bis auf das TLF-W und das UTV wieder ab.

    TLF-W und UTV hielten 24 Stunden Brandwache und rückten heute um 13:55 Uhr ebenfalls ab.


    Die vorgefundene Lage: Wald in Brand, zwei Bäume umgestürzt und versperren nun wichtige Zufahrtswege


    links: WLF beim Aufbauen der Schlauchleitung rechts: KdoW und TSA bei der Wasserentnahme offenes Gewässer


    Das MZF als Zwischenpumpstation


    Sicht auf das Einsatzgeschehen aus der Vogelperspektive


    rechts: RTH nach Landung im Steinbruch links: TLF-W und UTV bei Brandwache


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  • EINSATZBERICHT


    Zeitpunkt der Alarmierung: 12:13 Uhr, 09.05.2021

    Einsatzstichwort: Stiller Alarm Taxi

    Einsatzort: BAB 86

    Eingesetzte Kräfte

    Polizei:

    ZFuStW 1

    ZFuStW 2


    Um 12:13 Uhr wurde die Polizei Königsberg von der Zentrale eines Mittelberger Taxiunternehmen alarmiert. Ein Wagen hatte den stillen Alarm ausgelöst und befand sich auf BAB 86 im Einsatzgebiet der Königsberger Einsatzkräfte. Sofort wurden zwei zivile Streifen ausgesandt um das Taxi zu kontrollieren und im Falle einer Notlage zu helfen.
    Die beiden zivilen Streifen hielten das Taxi auf einem Rastplatz zur Kontrolle an. Glücklicherweise konnte dort festgestellt werden, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der Fahrer war versehentlich an den Auslöser gekommen.


  • Hab mal die Nummer von der Autobahn korrigiert
    Ist natürlich die BAB 86 und nicht die BAB 69. Ist ja schließlich die gleiche Autobahn, wo letztens die riesige Ölspur war 😅

    BAB steht übrigens für Bundesautobahn und an der Nummer kann man erkennen, wo die Autobahn beginnt

  • EINSATZBERICHT


    Zeitpunkt der Alarmierung: 11:39 Uhr, 13.05.2021

    Einsatznummer: 055/2021

    Einsatzstichwort: TH VU 2

    Einsatzort: BAB 86, Ausfahrt Königsberg West

    Eingesetzte Kräfte

    Hauptamtliche Wache (Königsberg Zentrum):

    HLF 20

    TLF 4000-St


    Rettungswache:

    RTW 1

    RTW 2

    NEF


    Polizei:

    FuStW 1


    Gestern wurde die Hauptamtliche Wache der Feuerwehr Königsberg zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Kurz hinter der Ausfahrt Königsberg West waren auf der BAB 86 zwei PKW zusammengestoßen. Die beiden Insassen des vorderen PKW wurden leicht verletzt und ins Albert-Schweitzer Krankenhaus Königsberg eingeliefert. Der Fahrer des zweiten PKW wurde mit teils schweren Verletzungen, unter notärztlicher Begleitung, ebenfalls ins ASK Kö verbracht.

    Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten wieder einrücken.




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  • EINSATZBERICHT


    Zeitpunkt der Alarmierung: 14:02 Uhr, 15.05.2021

    Einsatznummer: 056/2021

    Einsatzstichwort: FEU G BAHN

    Einsatzort: Königsberg, Kleine Landstraße 1

    Eingesetzte Kräfte

    Hauptamtliche Wache (Königsberg Zentrum):

    ELW 1

    HLF 20

    DLK 23/12-GL

    TLF 4000-St

    MZF


    Rettungswache:

    RTW 1


    Polizei:

    FuStW 1


    VGK:

    UHW


    Am Samstag, den 15.052021, wurde die Feuerwehr Königsberg zu einem Einsatz, mit dem Einsatzstichwort Feuer, großer Standard, Bahnanlage alarmiert.

    Der Getreidespeicher Ost war, auf bisher ungeklärte Weise, in Brand geraten. Aufgrund der großen Nähe zur Bahntrasse wurde ein Unfallhilfswagen der Verkehrsgesellschaft Königsberg hinzugezogen. Die VGK sorgten dafür, dass die Oberleitungen spannungsfrei waren und somit die Löscharbeiten ohne die Gefahr eines Stromschlages durchgeführt werden konnten.

    Um eine stabile Wasserversorgung herzustellen wurde das MZF ebenfalls alarmiert. Dieses baute an einer geeigneten Stelle eine Wasserentnahme offenes Gewässer am Fluss auf.

    Als mögliche Brandursache käme eine enorme Wärmeentwicklung im Inneren des Getreidespeichers, ausgelöst durch die starke Sonneneinstrahlung in Frage. Allerdings ist auch die Möglichkeit der Brandstiftung nicht auszuschließen. Die Polizei schätzt den Sachwert an Gebäude, Bahntrasse und Getreide auf mehrere Hunderttausend bis mehrere Millionen Euro.






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